Renate Junklewitz

Malerei von Surab Dariali – Natur, Farben, Schatten

Meistens malt der aus Georgien stammende Surab Dariali Naturbilder. Er ließ sich immer wieder inspirieren von den Arbeiten von Vincent Van Gogh und David Hockney. Wie Van Gogh begann er erst spät, im Alter von 27 Jahren, zu malen. Das Van Gogh Museum in Amsterdam hat einige seiner Bilder auf Facebook veröffentlicht und ihn dabei mit Van Gogh verglichen, z.B. mit seiner Aussage über Sonnenuntergänge. Die Ausstellung ist in Kürze auf unserer Homepage anzuschauen. www.altepolizei.de

Mittwoch, 28.04.21 / 20 Uhr / Anne Weber – Annette, ein Heldinnenepos

Im Ratsgymnasium Was für ein Leben! Geboren 1923 in der Bretagne, aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, schon als Jugendliche Mitglied der kommunistischen Résistance, Retterin zweier jüdischer Jugendlicher — wofür sie von Yad Vashem später den Ehrentitel »Gerechte unter den Völkern« erhalten wird –, nach dem Krieg Neurophysiologin in Marseille, 1959 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wegen ihres Engagements auf Seiten der algerischen Unabhängigkeitsbewegung… und noch heute an Schulen ein lebendiges Beispiel für die Wichtigkeit des Ungehorsams. Anne Weber erzählt das unwahrscheinliche Leben der Anne Beaumanoir in einem brillanten biografischen Heldinnenepos. Die mit großer Sprachkraft geschilderten Szenen werfen viele Fragen auf: Was… 

Samstag, 31.07.21 / 20.30 Uhr / Kleines WoWo-Festival mit Friedhelm Kändler, Alix Dudel und den Heimatrosen

Friedhelm Kändler, einmal noch unterwegs. Mit fabuliertem Reimgedicht, dass von Kängurus und Lamas erzählt, von Sibylle und von Schmetterlingen, mit gewaltigem Plädoyer zur Verbrennung des Liebenden, und damit es nicht zu dunkel wird, begleitet von den Heimatrosen, einer jungen, harmoniesüchtigen Band, bei der Kändler sogar mitsingt – Schunkellieder für den Intellekt, gar Sehnsüchtiges, das vom Rhabarber singt und selbstverständlich von Liebe und so. Es wird wundervoll grausam werden, auch wird Alix Dudel als Stargästin dabei sein und dem Abend mehrere Kronen aufsetzen, in bekannter Währung. Eine Revue, angefüllt mit besinnlicher Heiterkeit, mehrstimmigem Trotz, immer mal wieder intelligent, aber selten zu… 

Samstag, 07.08.21 / 20.30 Uhr / Phillip Dornbuschs Projektor – Reflex – Jazz thing Next Generation Vol. 86

Mit seiner Band PROJEKTOR kreiert der Berliner Saxophonist Phillip Dornbusch ein besonderes musikalisches Bild, gekennzeichnet durch sein kompositorisches Kalkül und den Mut zur Freiheit. Der Tenorist projiziert in seinen Kompositionen ein musikalisches Abbild der Gegenwart: Innerhalb seiner Stücke greift er die verschiedensten Emotionen auf. So übernehmen alle fünf Charaktere: Phillip Dornbusch(Sax), Johanna Summer (Piano), Johannes Mann(Gitarre) und Roger Kintopf(Bass), Philip Dornbusch (Drum) für ihre Instrumente untypische Aufgaben und werfen so ein Bild, welches unklar schimmert aber doch zu leuchten vermag. Gefördert von dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur / Niedersachsen dreht auf /in Kooperation mit der Schaumburger Landschaft. Weitere… 

Freitag 13.08. 2021 / 20.30 Uhr / HG Butzko – aber witzig

Es gibt Kabarett und es gibt Kabarett mit HG. Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bisschen anders. Denn was HG. Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Und getreu dem Motto: “logisch statt ideologisch” hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als “Kumpelkabarett” bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie “umme Ecke” stattfinden. In seinem inzwischen 11. Programm “aber witzig” spürt… 

Donnerstag, 04.11.21 / 19.30 Uhr / Eugen Ruge – Metropol

Im Ratsgymnasium Mit seinem neuen Roman „Metropol“ knüpft Eugen Ruge an seinen Bestseller „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ an, für den er 2011 den Deutschen Buchpreis erhielt. Anhand seiner Großeltern zeigt der Autor den stalinistischen Terror der 30er-Jahre in der Sowjetunion – und dessen absurde Mechanismen. Der neue Roman von Eugen Ruge „Metropol“ spinnt den Stoff seines Debütromans fort. Ruges erstes Buch hatte seine deutsch-russische Familiengeschichte zur Grundlage. Es ist eine Reise in das Moskau der 1930er-Jahre und handelt von seiner Großmutter. Sie erlebte als kommunistische Aktivistin in der jungen Sowjetunion die großen sogenannten „Parteisäuberungen“ mit – in Todesgefahr wie… 

Verschoben auf 2022 Reinhard Pantke – Norwegen und Schweden im Wandel der Jahreszeiten

Schwerpunkt dieser digitalen Film- und Bilderdiashow ist Norwegen, ergänzt von Impressionen der schwedischen Westküste, der seenreichen Region Dalsland, der schwedischen Inlandsbahn und dem hohen Norden schwedisch Lapplands. Neben urgewaltigen Naturlandschaften werden Bilder der quirligen Hauptstadtmetropolen Oslo und Stockholm präsentiert. In Norwegen spannt sich der Bogen von Oslo, durch das Fjordland, hinauf zu den Lofoten & Vesteralen und bis zu den Weiten Lapplands. Diese aufwendige digitale Diashow wird erstmals auch durch spektakuläre Luftaufnahmen und rasante Fahrtvideos ergänzt. Über 4.000 km legte der Journalist in zwei Reisen allein per Fahrrad von Mai bis September in Norwegen und Schweden zurück. Reinhard Pantke weist…