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Dienstag, 10.03.26 / 19.30 Uhr / Irina Scherbakowa – Der Schlüssel würde noch passen

Moskauer Erinnerungen

Das neue Buch der renommierten und vielfach ausgezeichneten Historikerin, Publizisti
und Schriftstellerin Irina Scherbakowa erzählt von den kurzen Jahren der Perestroika. Die
Autorin berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Moskau und auf dem Land
zu Beginn der 1990er-Jahre. Sie beschreibt die ungewohnte Freiheit und wie die Menschen
mehr schlecht als recht damit umzugehen lernten. Scherbakowas Thema ist auch ihre bis
heute andauernde aktive politische Tätigkeit und das scheinbar unaufhaltsame Abgleiten
Russlands in die Diktatur. Ihre beeindruckenden Moskauer Erinnerungen sind dicht verwoben
mit der Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und ihrem lebenslangen Kampf gegen
Staatsterror und für die Erinnerung. Irina Scherbakowa ist eine der bedeutendsten russischen
Oppositionellen. Sie ist Mitgründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die
2022 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Mehr Info: https://www.droemer-knaur.de

Kooperation: GEW