Donnerstag, 04.11.21 / 19.30 Uhr / Eugen Ruge – Metropol

Mit seinem neuen Roman „Metropol“ knüpft Eugen Ruge an seinen Bestseller „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ an, für den er 2011 den Deutschen Buchpreis erhielt. Anhand seiner Großeltern zeigt der Autor den stalinistischen Terror der 30er-Jahre in der Sowjetunion – und dessen absurde Mechanismen. Der neue Roman von Eugen Ruge „Metropol“ spinnt den Stoff seines Debütromans fort. Ruges erstes Buch hatte seine deutsch-russische Familiengeschichte zur Grundlage. Es wurde mehr als eine halbe Million Mal verkauft und in viele Sprachen übersetzt. Etliche weitere erfolgreiche Bücher folgten. Mit dem aktuellen Buch schlägt er nun eine Brücke zu seinem Erstling. Es ist eine Reise in das Moskau der 1930er-Jahre und handelt von seiner Großmutter. Sie erlebte als kommunistische Aktivistin in der jungen Sowjetunion die großen sogenannten „Parteisäuberungen“ mit – in Todesgefahr, wie so viele ihrer deutschen Genossen.

Kooperation: GEW & IGM SHG, Verein Ehem. Synagoge

Veranstaltungsort: Ratsgymnasium

Weitere Info: https://www.rowohlt.de/autor/eugen-ruge-1747